Irene

"Hallo und herzlich Willkommen in Irenes Welt "

Ich begrüße Dich ganz herzlich auf einer etwas ungewöhnlichen Homepage.
Diese Homepage soll der Selbsthilfe dienen. Der Hilfe zu: " Wo ist mein Weg, wer bin ICH" .

Vielleicht helfen Dir, der Du den Weg hierher gefunden hast, meine Beiträge weiter. Vielleicht erkennst Du in diesen Beiträgen etwas, was Dich betrifft, was Dich be-lastet, was Dich an etwas er-innert.. Möglich ist auch das Du sagst: so´n Quatsch.

Macht nichts, geh Du Deinen Weg, so wie ich den meinen gegangen bin. Laß Dich von nichts und niemandem aufhalten.

Auf meinem Weg zu mir selbst habe ich die Erkenntnis gewonnen, daß viele unserer Beschwerden und Probleme mit unseren Eltern zusammen hängen. Unsere Erwartungshaltung an die Eltern war so groß, daß wir irgendwann damit nicht mehr klar gekommen und krank geworden sind. Meiner Meinung nach hat jede Krankheit ihren Ursprung in der Kindheit und in unseren "krankmachenden Gedankenmuster". Wir möchten als Kind Aufmerksamkeit, Liebe und Fürsorge. Wir bauen uns "Zauber-Eltern, oder auch "Schein-Eltern". Vergessen dabei ganz, daß unsere Eltern auch nur Menschen waren und sind, die wiederum sich ihre Eltern auch ganz anders vorgestellt haben. So wird diese Erwartungshaltung, Machtmißbrauch, Sucht, oder was auch immer, von Generation zu Generation weitergegeben. Jede Fami|ie hat ihren "roten" Faden. Wenn wir den erkannt haben, sind wir schon ein Stück weiter. Wir als Kinder sagen: "Wenn ich mal Mutter oder Vater bin, dann mache ich alles ganz anders".
Es klappt aber nicht. Oft sind die Lebensumstände anders wie wir uns das als Kind oder Jugendlicher ausgemalt haben.Seltsamerweise suchen wir uns Partner, die wie unsere Eltern waren. Haben wir eine aufopfernde, immer alles organisierende Mutter gehabt, suchen wir uns eine solche Partnerin. Haben wir einen dominanten Vater gehabt, der uns gesagt hat wo es lang geht, der keine eigene Meinung zuließ, suchen wir uns so einen Partner. Es gibt so vieles was uns daran hindert unsere Ideale aus der Kinderzeit zu leben.Und irgendwann fangen wir an zu zweifeln, zu überlegen, uns zu ärgern, sind unzufrieden mit uns und unserem Leben. Wir schließen uns ein im Zimmer des Selbstmitleids, und fühlen uns wie in einem Gefängnis, dessen Schlüssel einfach weg ist. Eine Zeit lang ist es in so einem Gefängnis sehr gemütlich aber irgendwann fühlen wir uns eingesperrt.
Und schon sind wir da, wo die Seele anfängt krank zu werden.
Wir haben etwas vom Leben erwartet, wir haben doch so viele gute Vorsätze gehabt. Wir wollten alles anders machen und nichts davon ist wahr geworden. Wir leben genau das, was uns unsere Eltern vermittelt haben..Wir lassen uns organisieren, wir lassen uns beherrschen und mißbrauchen. Wir lassen zu, daß bestimmte Dinge Macht über uns haben. Zum Beispiel unsere Ängste, unsere Süchte, unser mangelndes Selbstbewußtsein ganz besonders unsere Partner und unsere Eltern.

Und plötzlich laufen wir in unserem selbsterwähltem Gefängnis Amok.. Wir drehen uns im Kreis und fragen: "Wo ist der Schlüssel, ich will hier raus". Wir begeben uns auf die Suche nach dem Schlüssel.

Diese Homepage, diese Zeilen ist MEIN Weg. Mag sein, daß Du Dich nicht angesprochen fühlst.Dann wirst du einen anderen Weg für Dich finden. Es ist auch nicht meine Aufgabe Dir Deinen Weg zu zeigen, aber die Tatsache, daß Du den Weg hierher gefunden hast, ist doch schon einzigartig, oder ? :-)

Vielleicht findet der Eine oder Andere hier den Schlüssel, den er gesucht hat und der für seine Selbstmitleidstür und sein Gefängnis paßt, kann die Tür aufmachen und ein bißchen "Freiheits-Luft" schnuppern. Mach Dir nichts draus wenn Dir etwas schwindlig wird und Du erstmal wieder zurück gehst in Dein Gefängnis... Alles braucht seine Zeit, auch der ungewohnte Umgang mit dem "Freiheitsgeruch".

Alles Liebe für Dich und Gottes Segen

Irene
Düsseldorf im Januar 2001

 

I c h b i n i c h


Nirgendwo gibt es jemanden, der genauso ist wie ich. Einige Menschen sind mir in Einzelheiten gleich, aber niemand ist ganz so wie ich. Darum gehört alles, was ich tue, authentisch zu mir,weil ich allein es so wollte. Alles an mir gehört zu mir, mein Körper und alles was er tut. Mein Geist mit all seinen Gedanken und Ideen - meine Augen mit allen Bildern, die sie sehen - alle meine Gefühle, Ärger, Freude, Frustration, Liebe, Enttäuschung, harte oder grobe, wahre oder falsche - meine Stimme, laut oder leise - und alles, was ich tue in Bezug auf andere oder auf mich selbst. Meine Phantasien gehören zu mir, meine Träume, meine Hoffnungen, meine Ängste - alle meine Triumphe und Erfolge gehören zu mir - alle meine Niederlagen und Fehler. Weil das alles zu mir gehört, kann ich mich selbst genau kennen lernen. Wenn ich das tue, kann ich mich lieben und freundlich sein zu allen Teilen meiner Person. So kann ich es ermöglichen, daß alles in mir zu meinem Besten wirkt. Ich weiß von Seiten an mir, die mich verwirren, und ich weiß, daß ich Seiten habe, die ich nicht gar nicht kenne. Solange ich jedoch freundlich und liebevoll bin zu mir selbst, kann ich mutig und voller Hoffnung darauf warten, daß sich die Verwirrung löst und daß ich Möglichkeiten finde, mehr über mich zu erfahren. Wie immer ich aussehe und mich äußere, was immer ich sage oder tue, was immer ich denke oder fühle in jedem beliebigen Augenblick: Das bin ICH. Das bin ich und drückt aus, wo ich in diesem Augenblick stehe.
Wenn ich später erneut betrachte, wie ich ausgesehen und wie ich mich ausgedrückt habe, was ich gesagt und getan habe, wie ich gedacht und gefühlt habe dann mögen sich Einzelheiten als unpassend erweisen. Ich kann das Unpassende fallen lassen und das Passende beibehalten und etwas Neues finden für das, was ich aufgebe. Ich kann sehen, hören, fühlen, denken, sprechen und handeln.
Ich habe alles, was ich brauche um zu überleben, um anderen nahe zu sein, um schöpferisch zu sein und die Welt der Dinge und Menschen um mich herum sinnvoll zu gestalten. Ich gehöre mir selbst, darum kann ich mich gestalten.

Ich bin ich und ich bin wertvoll

aktualisiert am 30. August 2004